DIE CARNICA (APIS MELLIFERA)


 

 

Vor allem Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und auch die Schweiz sind heute Carnicagebiet. Die Verdrängung der Melilifera (dunkle Biene) durch die Carnica begann nach dem ersten Weltkrieg. Heute findet man Carnica als gut angepasste Honigbiene in der ganzen Welt.

 

Grafik aus www.nordbiene.de

Die Carnicabiene ist heute leistungsfähig, sanft, schwarmträge und zunehmend toleranter gegenüber Varroa destructor.

Die morphlogischen Eigenschaften der Carnica wurden und werden auf der Basis der Erkenntnisse von Götze und Friedrich und Hans Ruttner in der Zuchtarbeit laufend kontrolliert.

Die Carnica-Biene zeichnet sich von Natur, trotz der dunklen Panzerfarbe durch ein graues Erscheinungsbild aus. Dies kommt durch die dichte, kurze Behaarung und die breiten, ebenfalls sehr dicht und kurz behaarten Filzbinden (Haarbänder) an den Hinterleibssegmenten zustande. Ein besonderes morphologisches Rassen- merkmal für die Carnica ist auch der hohe Cubital-Index. Die natürliche Variationsbreite lag bei einem Indexwert von 2,56 und aufwärts. Zuchtlinien weisen heute durchwegs einen Index-Mittelwert von 3,0 oder höher auf.